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Divinity Original Sin 2: Angespielt #3 – Ein Elf in Gefahr

Bisher haben sich unsere Helden gar nicht so schlecht geschlagen. Sie haben sich aus dem Gefängnis geboxt, wollten einem Elfen namens Amryo helfen und haben sogar einen Traumwanderer-Lizard in Ruhe gelassen. Dabei hätte Fane (Origin Story) so gerne sein Gesicht getragen, aber naja, man kann ja nicht alles haben.

Dies ist der dritte Logbucheintrag, Teil I (DOS 2 – Angespielt #1) und Teil II (DOS 2 – Angespielt #2) handelten von dem Schiffsbruch und der Gefangeneninsel Fort Joy.

Logbucheintrag III:

So stand unsere kleine Gruppe geschlossen vor Griff.

Milva war immer noch etwas stinkig, weil ihr niemand im Kampf gegen ihre Wärter im Gefängnis geholfen hat und Lohse (Origin Story) war immer noch zickig, weil sie das blöde Halsband nicht abbekommen hat und gegen Milva im Kampf um den Championstitel nicht bestehen konnte.

Nur Fane und dem roten Prinzen (Origin Story) schien das Ganze nichts auszumachen.

So teilte Lohse Griff mit, dass sie das seltene Kraut habe und ihm übergebe, wenn er denn den Elfen freiließe. Griff aber wollte den Deal nicht einhalten und bestand darauf, dass Lohse ihm den Dieb nenne – ihr wisst schon, die rote Traumwanderer-Echse am Strand, die sich damit einen Schuss geben wollte.

Lohse, dessen Ego sowieso schon angeknackst war, sah das überhaupt nicht ein. Fane riet ebenfalls davon ab, eine arme Echse abschlachten zu lassen. Bevor sich Milva und die andere rote Echse (der rote Prinz) dazu äußern konnten, hatte sich Lohse schon entschieden und gab Griff eine Abfuhr.

Der Koch und Anführer des kleinen Camps ließ sich so eine Frechheit natürlich nicht gefallen. Er ging direkt in den Angriff über und hetzte seine “Streitkräfte” auf die kleine Gruppe.

Die Gruppe wechselte einen kurzen Blick, verteilte sich schnell im kleinen Camp, um gute Positionen zu ergattern, und boten Griff einen tödlichen und folgeschweren Kampf.

Milva setzte nicht weniger als ihre kleinen Helfer ein, hässliche Abnormalitäten, die von Feuer, Blut, Wasser und Gift gezeugt wurden und dieses hemmungslos gegen ihre Feinde einsetzten.

Der rote Prinz hatte seine neue Rüstung gerade erst poliert und holte zu dem ein oder anderen tödlichen Schlag aus.

Fane, untot, aber auch quicklebendig, täuschte immer dann seinen Tod vor, wenn ihm die Feinde zu nah kamen und verbrannte und vergiftete sie dann hinterrücks.

Lohse, die ihrer Zauberstäbe leid geworden war, da sie ja heutzutage jeder benutzte, packte ihre große Armbrust aus und traf den ein oder anderen Feind mitten ins hässliche Auge.

Griff, der große Anführer und Herrscher dieser Bande Banditen, erlag seiner Brandwunden, die ein kleines Totem von Milva erzeugt hatte. Wie unfair dieser kleine Elfin aber auch immer spielte.

Wer nun glaubt, Elfen seien flink, geschickt und süß, der hätte Milva nach dem Kampf erleben müssen. Diese fraß danach nämlich Griffs Arm, um seine Erinnerungen zu stehlen. Zum Glück machte sie sich danach immer gleich sauber, wäre ja sonst eklig.

Während Milva noch aß, der rote Prinz sein Schwert säuberte und der feige Fane noch aufstehen musste, krallte sich Lohse die Schlüssel von den “Überresten” Griffs.

Sie befreite den Elfen, ein wenig in der Hoffnung, dass er sie von der gottverlassenen Insel herunterholte.

Der erschöpfte Elf war überaus dankbar und bot ihr an, ihr bei der Flucht zu helfen. Sie müsse ihm aber noch bei einer dringlichen Sache helfen: Saheila, die Seherin und das Medium der Elfengruppe, musste mit ihnen fliehen. Außerdem sollten so viele Elfen wie möglich gerettet werden.

Lohse, kalt, aber doch manchmal auch herzlich, willigte in seine Bedingungen ein. Saheila könnte auch ihr nützlich sein. Ihr zweites, drittes, viertes und … ihr wisst, was gemeint ist, Gesicht könnte vielleicht durch sie gelüftet werden. So willigte sie ein und schleppte ihren kleinen Trupp treuloser Hunde mit sich, die doch lieber die große Burg einnehmen und den Loot für sich beanspruchen würden.

Ein Blick auf den roten Prinzen genügte jedoch, um ihm zu zeigen, dass er sich nicht weiter beschweren sollte.

So gingen sie in die kleine Höhle am Strand, dem Rebellenquartier der Anderlinge, und machten sich auf die Suche nach Saheila – einer vielleicht mächtigen Waffe.

Wie es weitergeht:

Unsere Helden begeben sich auf die Suche nach Saheila und auch die Magister sind noch nicht vergessen. Immerhin hat Milva noch einen kleinen Gang im Gefängnis entdeckt, den sie aber nicht allein von Wärtern und Magistern säubern konnte. Kein Loot wird vergessen und wir müssen ja auch noch die anderen Gefangenen vom Schiff wiederfinden. Ifan, der Söldner, steht definitiv noch auf der Liste der VIPs.

Vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben und emsig weiterlesen.

 

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