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Mount and Blade II: Bannerlord – frisch angespielt

Mount and Blade II: Bannerlord wird vom türkischen Entwickler Taleworlds entwickelt und spielt in einer fiktiven mittelalterlichen Welt, die frei von Fantasy und Fabelwesen ist. Also denkt gar nicht erst an ein The Witcher, sondern hangelt euch eher an Kingdom Come: Deliverance, wenn ihr nach Vergleichen sucht. Ihr erstellt euch ganz im Sinne eines Rollenspieles einen Charakter, landet in der Welt von Mount and Blade und von da an könnt ihr tun und lassen was ihr wollt. Einen festen Storystrang wie man es aus schon genannten Genregrößen kennt, soll es nicht geben. Ihr könnt, sofern ihr wollt, einfach ins nächste Dorf gehen und Menschen helfen. Euch als Händler versuchen. In Arenen Kämpfen oder euch in eine Armee einschreiben? Ruhm und Ehre?

Auf der Gamescom 2017 stand jedoch der Multiplayer-Part im Vordergrund. Aus drei vorgegebenen Klassen: Infanterie, Bogenschützen und Kavallerie ging es im 3 vs. 3 in die Schlacht. Das ganze sieht einem For Honor aus dem Hause Ubisoft auf den ersten Blick sehr ähnlich – weist jedoch im Kampf deutlich mehr Tiefgang auf. Ihr entscheidet euch vorab für eine Klasse und wie in unserem Fall, solltet ihr euch zunächst absprechen, wie ihr euer Team im Kampf unterstützen wollt. Dazu habt ihr die Möglichkeit eurem Trupp durch Veränderung der passiven / aktiven Fähigkeiten anzupassen. Sollte zum Beispiel der Gegner mit der Kavallerie durch euch hindurch marschieren und eure Reihen durchbrechen, steigert sich die Kampfmoral eurer AI-Kollegen und sie sind auf Rache aus. Oder ihr könnt die Schilde eurer Gegner leichter durchbrechen.

Außerdem habt ihr die volle Entscheidungskraft über euren Trupp, denn anders als beispielsweise bei For Honor, zieht ihr nicht als einzelner in die Schlacht. Mit deiner dir unterstellten Kompanie geht es von der ersten Sekunde an los. Über Formation, Angriffs- oder Verteidigungstaktiken wie die Wahl der Waffe: Ihr habt das Kommando.

Das ganze spielte sich auf der Messe sehr gut und ging flüssig von der an. Technisch machte es daher einen sehr guten Eindruck. Slowdowns, Bildartefakte oder andere unschöne Erscheinungen sind mir nicht aufgefallen. Der ungewohnte Umgang mit Maus und Tastatur war da für mich schon fremder, nicht das ich damit keine Erfahrungen habe, sie liegen nur eben länger zurück. Das zurechtkommen und sich zurechtfinden war eher das Problem. Aber nun, es ist Messe. Trotzdem hinterließ Mount and Blade II: Bannerlord einen positiven Eindruck und es machte wirklich Spaß. Welche verschiedenen Modi es im fertigen Spiel geben wird, ist noch nicht final. In den Büros würden die Entwickler momentan am meisten Spaß beim 5 vs. 5 haben, ob es dieser dann auch ins fertige Spiel schafft – auch das ist noch nicht zu 100% bekannt. Ebenso steht der Release noch in den Sternen und im Gespräch mit den Herren vor Ort war auch diesbezüglich nichts neues zu erfahren.

 

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ldYi2ITaFDg
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