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Destiny 2 – 2018 wird alles besser?

Destiny 2 ist das erfolgreichste MMO auf der Konsole. Der erste Teil war dabei noch eher ein Nischentitel, der zwar bei den Fans gut ankam, von der großen Community doch eher belächelt wurde. Mit dem Release des zweiten Teils und vor allem der Veröffentlichung auf dem PC, sollte sich aber einiges ändern. Destiny 2 bekam die volle und auch gerechtfertigte Aufmerksamkeit der Spieler.

Diese Aufmerksamkeit führte aber auch dazu, dass nicht nur positive Aspekte des Spiels belächelt, sondern auch negative Aspekte in den Fokus rückten. Ein besonderer Aspekt, der immer wieder genannt wurde, war, dass Bungie zu intransparent, zu verschlossen gegenüber der Community war.

Je größer der Aufschrei nach einer Veränderung, desto weniger kommunizierten die Entwickler und Community Manager.

Game Director Christopher Barrett möchte daher Spielern versichern, dass nun auch dann Änderungspläne kommuniziert würden, wenn diese evtl. nicht in der genannten Deadline erscheinen könnten, da Verzögerungen durch Bugs und Co. nicht ausgeschlossen werden können. Zum Schutze der Community habe man nämlich immer nur dann Veränderungen publik gemacht, wenn man sich sicher sein konnte, dass die Änderungen zum genannten Termin erscheinen würden.

We used to wait to talk about game updates until we were certain we could meet our deadlines to avoid letting players down if we changed our plans. No longer. We’re not just listening, we are doing.

Diesen Fehler hätte man nun eingesehen und würde nun mehr kommunizieren.

Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt ist das End-Game. Konnte man in Destiny 1 nach mehreren DLCs und Erweiterungen Stunden bzw. ganze Leben in das Spiel einfließen lassen, weiß man nun in Destiny 2 nach wenigen Stunden im End-Game nichts mehr mit sich anzufangen. Ja, man kann den einen Raid für Ausrüstung bestreiten, wenn man denn bislang noch nicht alles beisammen hat, und ja, man kann auch Strikes mit Freunden oder Fremden absolvieren, um Token, Glimmer und Exotics zu farmen. Aber nein, mehr kann man leider bislang nicht machen und lange dürfte das auch niemanden aufhalten.

Deshalb sollen ab dem 16. Januar die Facton Rallys wiederkehren und ab dem 30. Januar befindet sich sogar das allzeit beliebte Iron Banner wieder in der Rotation.

Am 13. Februar starten auch die Crimson Days. Während dieses Events können Spieler für abgeschlossene Raids, Strikes und Aktivitäten legendäre Emotes, Waffen-Skins und Sparrows ergattern.

Aber auch Echt-Geld-Transaktionen via Eververse stellten ein Problem dar. Dabei hat man hübschere Shader, exotische Geister und hilfreiche Mods meist durch diese Glanzengramme bekommen – und meistens auch nur genau über diese Engramme und nicht im eigentlichen End-Game.

We recognize that the scales are tipped too far towards Tess at the moment, and Eververse was never intended to be a substitute for end game content and rewards.

Hier wird sich also auch einiges zu Gunsten des Spielers ändern.

Die Vergabe der Erfahrungspunkte war bislang alles andere als ausbalanciert. Erst lohnten sich nur Grind-Aktivitäten und so etwas wie Strikes wurden eher gemieden, da diese zu kleine Belohnungen für den Aufwand boten. Als Bungie versuchte, dies zu ändern, schlichen sich sehr viele Bugs ein, die sie nun aber nach und nach ausmerzen werden bzw. das Balancing weiter ausarbeiten werden, denn

fairness is cool

Auch Spieler, die nicht im Besitz einer Expansion sind, können sich ab dem 30. Januar über folgende Änderungen freuen:

  • Meisterliche Rüstung: während des Supers ist die Schadensminderung erhöht
  • Raids: Nach einer größeren Errungenschaft soll definitiv Loot droppen und es soll neue Geister mit besonderen Raid-Perks geben

Im Februar kommen dann noch kleinere Verbesserungen wie etwa ein Tower Chat für den PC heraus und ab Frühling spricht man sogar von einem Ranking-System im PvP. Außerdem wird man private Matches erstellen können, was ebenfalls seinen Zuspruch in der Community finden wird.

Für mehr Informationen bzw. wenn ihr wissen wollt, wie es ab Herbst weitergehen wird, könnt ihr euch den offiziellen transparenten Bungie-Beitrag durchlesen.

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