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Call Of Duty WWII – aus alt wurde wieder neu

Spiel XY ist immer das selbe … aufgewärmt schmeckt nur Gulasch gut … jedes Jahr der selbe Mist … solche und noch mehr Aussagen hört man ja mittlerweile oft wenn es um Videospiele geht. Besonders oft werden diese Phrasen aber bei Call Of Duty genutzt. Und tatsächlich stimmt es auch. CoD bewegt sich seit Jahren auf der Stelle. Nun ja nicht ganz. Manchmal machte die Serie auch einen Schritt nach vorne und bemühte sich um Neuerungen. Diese kamen aber letztlich auch wieder nicht so gut an und plötzlich wollten alle wieder etwas, was es zuletzt vor Jahren gab. Seltsam diese Videospieler. Aber zugegeben, ich bin auch einer von der Sorte.

Call of Duty Infinite Warfare war auch nicht wirklich meins. Umso mehr erfreute auch mich die Ankündigung von WWII. Boots on the Ground versprach man uns aber mit Neuerungen. Ok, von letzterem sehe ich nicht sooooo viel. Aber alles Schritt für Schritt.

Wie immer gibt es natürlich eine Kampange. Diese ist super inszeniert und bietet die gewohnte CoD-Kost die man halt mag oder nicht. Bombastisch. Explosiv. Dramatisch. Ich persönlich fand die Kampange recht unterhaltsam – mehr aber auch nicht. Nimmt man mit und gut ist.

Der Zombie-Modus ist auch dieses Jahr wieder nichts für mich. Es macht kurze Zeit Spaß aber wird mir auf Dauer zu eintönig. Die, die schon immer auf den Zombie Modus standen, werden auch dieses Jahr wieder glücklich sein. Alle anderen spielen Probe.

Das Herzstück des Spiels ist natürlich (was auch sonst … was ‘ne dumme Ansage!) der Multiplayer. Massig Spielmodi, Hardcore-Listen und ein Strand. Ja, ein Strand. Was für eine Neuerung die uns da ereilt hat. Im Prinzip chillt man da halt so rum, kann sich Aufträge abholen, öffnet Loot-Kisten (SIC!), testet Killstreaks und und und. Prinzipiell keine schlechte Sache aber ob man das braucht muss jeder für sich selber entscheiden.

Zum Spiel selber kann ich nur sagen: Wer die alten Teile mochte MUSS sich CoD WWII unbedingt mal anschauen. Das Gameplay bockt tierisch und erinnert an die guten alten Zeiten (wieder SIC!). Das Spieltempo ist wieder etwas reduziert und das ist auch gut so. Es wird erst jetzt klar, wie nervig die Wallruns und doppel Jumps in den Vorgängern wirklich waren.

Das neue Klassensystem passt auch ganz gut ins Setting – sind aber nicht so entscheidend wie in einem Battlefield (was es auch gar nicht muss).

Technisch läuft Call of Duty: WW2 sauber. Es gibt zwar auch dieses Jahr keine Revolution in diesem Bereich. Hat bisher aber auch immer für mich gepasst und daher sehe ich das nicht als Kritikpunkt.

CoD geht dieses Jahr mit WWII zwei Schritte zurück und macht damit alles richtig. Nach anfänglicher Skepsis bin ich hoch zufrieden mit dem Spiel und werde sicher noch die ein oder andere Stunde damit verbringen!


Alex meint:

Wie jedes Jahr habe ich gesagt, dass ich mir Call of Duty nicht kaufe. Doch spätestens nach der Beta hat es mich dann. Mit Call of Duty: Infinite Warfare habe ich mein Kaufverhalten zutiefst bereut – ein schlechter Sci-Fi-Shooter ohne irgendwelche Ideen.

Call of Duty: WWII erfindet das Rad aber auch nicht neu. Ganz im Gegenteil – es werden viele Verschlimm-Besserungen wieder zurückgenommen und schön geerdet, sodass man einen soliden und bodenständigen Shooter hat. Natürlich hält sich Sledgehammer Games nicht  zu 100% an die Geschichte, aber WWII macht einfach wieder Spaß. So hat man einen genialen und kurzweiligen Shooter für schlechte Tage und egal, welche Map oder welcher Modus, das neue CoD macht einfach nur Spaß. Na ja, bis auf die eine Map, auf der alle campen und snipern. Activision hat es geschafft, Call of Duty auf das nächste Level zu bringen, obwohl sie einfach nur drei Schritte rückwärts gegangen sind.

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