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L.A. Noire – So viele Plattformen, doch welche ist die beste Wahl?

L.A. Noire ist ein typisches Rockstar Games Spiel. Es ist schlichtweg einfach toll. Neben einer beeindruckenden Grafik und vor allem erstaunlich detaillierten Gesichtern, schafft es L.A. Noire eine gute Polizisten/Detective-Geschichte zu erzählen, welche die 1940er Jahre grandios einfängt. Erstmals konnte man L.A. Noire auf der PlayStation 3, der Xbox 360 und dem PC genießen. Nun ist das gute Stück noch einmal auf der PlayStation 4, der Xbox One und sogar als Handheld-Version auf der Nintendo Switch erschienen.

Bei so vielen Möglichkeiten, muss man schon zweimal Überlegen, ob es sich zum einen lohnt, auf die neue Konsolengeneration zu setzen oder eben das Spiel im Sale noch einmal für den Rechner zu kaufen.

Die Tech-Analyse kann da schon ein wenig helfen, wenn man kurz vorm Verzweifeln ist. So lief Noire auf den alten Konsolen nicht wirklich gut, aber es war ausreichend und die Grafik war in den meisten Sequenzen noch sehr gut. Hier und da gab es Ruckler und immer wieder wurde die Auflösung runtergedreht. Das hat aber nicht so sehr gestört, denn insgesamt lief es für ein PlayStation oder Xbox Spiel noch sehr anständig.

Die Nintendo Switch Version sieht da schon ein bisschen besser aus. Sie hat mehr Schatten- und Lichteffekte und hält die 30 FPS tadellos. Außerdem schwankt hier die Auflösung nicht so stark.

Die High-End Konsolen PS4 Pro und Xbox One X sind mit den anderen Versionen nicht mehr wirklich zu vergleichen. Sie haben ein sehr viel schöneres Bild mit mehr Effekten, Schatten und Kantenglättung und laufen dabei mit 30 FPS ruckelfrei. Auf der Xbox One X sieht das Spiel am besten aus, aber das liegt wohl auch in der Natur der Hardware. Die PlayStation 4 Pro-Version kann meiner Meinung nach aber locker mithalten.

Dann bleibt ja nur noch die PC-Version und das typische “Master Race” Gerede übrig, oder etwa nicht?

L.A. Noire ist jetzt schon etwas in die Jahre gekommen und läuft daher nicht auf jedem Rechner so gut, wie man es vielleicht meinen könnte. Es gibt Kompatibiltätsprobleme, die zwar schnell gelöst sind, aber dennoch ein wenig Frust aufbauen. Außerdem gibt es einen 30 FPS Lock, den PC-Spieler wirklich nicht gerne sehen, der aber hier leider nötig ist, da die Physik sonst nicht so ganz mitspielt, wie sie sollte. Die Texturenqualität ist leider schlechter als die der Next-Gen-Fassung, wobei sie aber immer noch sehr gut aussieht und vielleicht sogar ein wenig sauberer als die der Nintendo Switch-Version ist.

Fazit:

Wer eine performante Version des Spieles sucht, der sollte zu einer Next Gen-Fassung greifen, da diese alle sehr gut laufen.

Soll das Spiel besonders hübsch laufen, dann wäre die Xbox One X-Version zu empfehlen.

Möchte man das Spiel performant erleben und es soll dabei noch in Ordnung bzw. sehr gut aussehen, kann man zu einer günstigeren PC-Version greifen, die als Complete Edition knapp 10€ kostet.

Auf den neuen Konsolen kostet das Spiel zwischen 40€ und 50€. Für ein Remaster ist das jetzt nicht allzu teuer, aber es ist doch ein Vielfaches zu dem, was man für eine gleichnamige Version für den PC bezahlt.

Für Unterwegs eignet sich natürlich die Nintendo Switch Version am besten.

Ist das alles egal und nur das Erlebnis an sich zählt, kann man auch noch einmal die verstaubte PS3/360 herausholen und das gute Stück noch einmal genießen. Rein inhaltlich bieten die neuen Versionen nämlich nichts Neues.

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