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Divinity Original Sin 2: Angespielt #8 „Das Huhn und das Ei–Paradigma“

Was bisher geschah:

An der Küste des Schnitters angekommen, schnuppern unsere Helden das erste Mal Freiheit. Streitigkeiten wurden erst einmal beiseite gelegt und es wurde sich auf die endlose Suche nach Loot und Macht begeben.

Kaum ein paar Schritte von der Küste entfernt, fanden sie einen scheuen Hai vor, der nicht ins Meer zurückwollte.

Er hätte Angst vor einem Monster in der Tiefe und ließ sich trotz vieler Überredungsversuche nicht dazu bewegen, ins Meer zurückzugehen. So starb er im Angesicht zweier mächtiger Heiler, eines Untoten Nekromanten und einer roten Echse, die sein Vergehen nur als erbärmlich betrachtete.

Etwas angesäuert betrachtete Lohse Milva, die maßgeblich für das Sterben des Hais verantwortlich war. Hätte sie mehr Zeit in ihre Überredungskünste gesteckt und ihn nicht einfach nur beim Sterben geholfen, hätten sie vielleicht etwas in der Tiefe entdeckt, das sie stärker gemacht hätte.

So liefen sie weiter in die Insel hinein und fanden Leichen von Magister vor. Diese waren teils ziemlich zerstückelt und nicht mehr gut anzusehen.

Kein Problem für unseren Menschenfresser-Elf Milva, die sich über die Leichenteile schon fast gar freute und diese verspeiste, als wäre sie kurz vor dem Hungertod. Während sie sich schmatzend über ihre Feinde hermachte, wurden sie von Leerenerwachten angegriffen.

Zugegebenermaßen waren diese nicht wirklich stark und konnten trotz ihrer Überzahl in wenigen Schlägen ausgemerzt werden, jedoch waren diese Kreaturen einst lebendige Magier, weshalb es die Helden doch das ein oder andere Mal schmerzte, diese so schnell zu töten. Manchmal rührte der Schmerz aber auch von dem Nekrofeuer – ein Feuer, das heißer brannte als gewöhnliches Feuer und bei jedwegen Heilversuch denjenigen zu töten vermochte.

Lohse, die sich über ihre neue Fähigkeit „Medusa“ freute, musste diese Fähigkeit einfach an der ein oder anderen Kreatur ausprobieren. Mit ihrem Schlangenkopf war sie nämlich nun in der Lage, Gegner zu versteinern. Nur knapp entkamen ihre Kollegen ihren Blicken und dem damit verbundenen Tod.

Der Karawane der Toten weiter folgend, trafen die Helden schon bald auf einen Hühnerstall. Hier lebten viele Hühner und ein schwarzes Huhn, das der Anführer war.

Die Große Marge, das Anführerhuhn, bat unsere Helden darum, ihre Eier zu suchen. Diese seien entführt worden und außerordentlich wichtig für den Fortbestand der Hühner.

Milva nahm die Aufgabe an und erhoffte sich dabei einen neuen Stab. Lohse belächelte diese dämliche Aufgabe und hoffte, nicht in die Nähe dieser Eier zu kommen. Fane bemitleidete seine Kumpanen schon fast um ihre Naivität und ihre Kurzsicht. Natürlich mussten sie wieder jede Quest annehmen und jeden retten und erhofften sich die größten und besten Dinge daraus, nur um anschließend enttäuscht zu den großen Aufgaben zurückzukehren.

Der rote Prinz indes, weigerte sich, an dieser Aufgabe teilzunehmen. Er würde keinen Finger – nicht einen – rühren, um Eier wiederzubeschaffen. Es seien nur Hühner, die wären zum Essen, nicht zum Reden.

Als sie an besagten Punkt angekommen waren, an dem die Hühnereier versteckt würden, fanden sie nur verfluchte Eier vor, die sich in Leerenkreaturen verwandeln würden. Trotz all ihrer Bemühungen, diese zurückzuverwandeln, griffen diese Leerenkreaturen sie an und schlüpften nach und nach.

So ließ es Fane Feuer regnen, das zu Nekrofeuer wurde, und tötete alle Kreaturen.

So gingen sie zurück zur Großen Marge, die tottraurig über den Verlust der Babys sprach und Milva versprach ihr, weiter nach Überlebenden zu suchen.

Immerhin wollte sich diese nicht weiter dem Gejammer des Huhns aussetzen und Loot schien nicht in Sicht zu sein.

So begaben sie sich zu der Abzweigung, jene die sie zu den verfluchten Eiern haben ignoriert, und fanden zwei Galgen vor. Der eine Galgen war mit einer Echse beschmückt, die noch nicht einmal Fane wiederzuholen  vermochte und der andere zeigte Meistr Siva, eine Sucherin, von der unsere Helden schon einmal gehört hatten.

Lohse inspizierte die Stricke und ignorierte die Magister. Es waren nur zwei, sodass sie keinerlei Gefahr für sie bedeuteten. Sollten sie doch kommen und es würde ihnen dasselbe Schicksal wie ihren Kollegen wiederfahren.

Milva versuchte, etwas weiterzudenken. Sie sprach mit den Magistern und da sie noch einiges an Gold hatte, immerhin teilte sie jenes wertvolle Gut nicht, schmierte sie die Magister. Das Ganze ging schnell und kostete sie noch nicht einmal einen Hauch ihres Goldvorrates. Das allerdings mussten ihre Mitstreiter nicht wissen. So pumpte sie diese um Gold an und riet ihnen, dass sie durch ihre neue Vertrauenvereinbarung auch jegliche Bestechungen untereinander aufteilen müssten. Etwas verärgert, aber auch kompromissbereit, griffen die Helden reihum in ihre Taschen und gaben ihr den entsprechenden Münzbetrag. Nur Fane schaute sie schockiert an und verkündete, dass er ja gar kein Gold habe. Sie hätte ihm dieses doch schon beim letzten Händler abgenommen. Lächelnd tätschelte Milva seinen Arm und meinte, dass er ja bei ihr anschreiben könnte. So solle er zahlen, wenn er das Gold gefunden oder geplündert habe.

Siva räusperte sich, die Wachen hatten sie nicht losgebunden, weil es nicht inbegriffen war. Milva ging also auf den Richtblock und schnitt sie los. Erleichtert, aber auch in Eile, ging Siva von ihrem Galgen fort. Sie verband sich und träufelte etwas von einer Flüssigkeit auf ihre Wunde, die aussah, als wäre sie gesegnet.

Die Wunden verheilten und sie machte sich auf den Weg zu ihrer Hütte. Die Gotterweckten, die in ihr ein Interesse geweckt hatten, durften sie begleiten.

Wie es weitergeht:

Siva enthüllt ihre wahren Pläne mit den Gotterweckten und diese müssen sich entscheiden, ob sie ihr vertrauen und an Macht gewinnen oder eben nicht. Außerdem stoßen sie auf große Magister Probleme, als Lohse meint, sich abzuseilen und auf die Suche nach einer Waffe geht.

 

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