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Detroit: Become Human – First Look

Auf der GamesCom gibt es in Köln zwischen dem 22. und 26. August die Möglichkeit, einige Spiele anzuspielen. Darunter befindet sich auch Detroit: Become Human, ein düsteres Abenteuerspiel mit dem Fokus auf Entscheidungen. Detroit wird erst nächstes Jahr erscheinen, auf der GamesCom kann man jedoch die E3–Demo ausprobieren.

Wer die Spiele von David Cage kennt, dem Lead–Designer von Spitzentiteln wie Heavy Rain und Beyond:Two Souls, weiß, dass es nicht unbedingt auf das Gameplay ankommt, vielmehr spielen sich die Spiele wie Hollywood–Filme mit kleineren Interaktionen.

So kann man auch im neuen Detroit sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte übertragen.

Zuerst einmal sieht Detroit wirklich hervorragend aus. Es sieht unglaublich fotorealistisch aus und die Star–Besetzung erkennt man sofort. Jesse Williams z.B., der eine wichtige TV–Rolle in Grey‘s Anatomy einnimmt, ist so gut gecaptured, dass man ihn sofort wiedererkennt.

Neben der spektakulären Grafik sollten auch noch die Entscheidungsmöglichkeiten erwähnt werden. In der kurzen Sequenz, die man spielen konnte, hat man sich in die Rolle eines Androiden versetzt, der für die Verbrechensbekämpfung eingesetzt wird. Dieser Android wird von Bryan Dechart gespielt.

In der Welt von „Detroit“ haben Androiden nicht den besten Status. Menschen vertrauen den menschlich aussehenden Robotern nicht und zeigen ihr Misstrauen offen, da Androiden ja keine Gefühle haben sollen.

So wird der verbrechensbekämpfende Android Connor zu einer Geiselnahme gerufen, um die Geisel, die von einem Androiden bedroht wird, zu retten. Die Polizisten weigern sich, ihn zu unterstützen, deshalb muss er sich selbst ein Bild von der Lage machen.

Hier kommt dann auch das erste Gameplay ins Spiel. Als Spieler steuern wir Connor in Richtung der diversen Beweise, um die Situation besser einzuschätzen und die Erfolgschance zu steigern. Man nimmt also das ein oder andere Bild in die Hand, inspiziert Leichen und rekonstruiert ihren Tod, um mehr über das zu erfahren, was passiert ist, bevor der Anroid die Geisel genommen hat.

Nachdem man seine Erfolgschancen erhöht hat, begibt man sich zum Geiselnehmer und konfrontiert diesen. Man hat erstaunliche Antwortmöglichkeiten, die krasse Auswirkungen auf die Geiselnahme haben.

Im E3–Gameplay Trailer kann man sich die Wege einmal anschauen, wenn man möchte. Ich empfehle jedoch, dieses nicht zu tun, wenn man das Spiel spoilerfrei spielen möchte. Das Spiel macht nämlich weniger Spaß, wenn das Hauptelement des Spiels –die Story– schon bekannt ist.

Die Steuerung ist in Ordnung, aber leider genauso hakelig, wie sie schon in den anderen Titeln von Quantic Dream war. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt und der ist wirklich auf ganz hohem Niveau betrachtet, denn das Spiel verspricht wirklich sehr gut zu werden.

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2 comments

  1. […] einer großen Beliebtheit. Auf der gamesCom hatten wir die Möglichkeit, eine Mission anzuspielen (Ein gamesCom – Bericht zu Detroit: Become Human) […]

  2. […] Die 13 Minuten, die hier gezeigt werden, stammen von der Demo, die man auch schon auf der gamesCom anspielen konnte. […]

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