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RiME – frisch angespielt

RiME hatte meine Aufmerksamkeit und Interesse mit Leichtigkeit durch den ersten Trailer auf der Gamescom im Jahre 2013 wecken können. Ein kleiner Junge, schöne Landschaften, verlassene Gebäude, seltsame Gestalten die 100 mal größer sind als man selbst. Es war nicht besonders schwierig mich zu überzeugen. Sony anfangs scheinbar auch nicht, doch brach das Bündnis irgendwann im letzten Jahr und so erschien der einst exklusive Titel für die PS4 nun auf allen gängigen Plattformen – und eine Nintendo Switch Version wird es auch noch geben.

Zurück zum Spiel: Etwas mehr als drei Stunden habe ich nun gespielt und kann dem Spiel bisher nur positives abgewinnen. Die etwas träge Kamera ist nach wenigen Minuten in Hand und Kopf und stellte fortan kein Problem mehr da. Auch die Klettereinlagen sind etwas hackelig und ungenau. Aber auch damit kommt man zurecht, denn ich habe schon viel, viel, viel schlechteres gespielt und ich meckere gerade auf sehr hohem Niveau.

Ihr spielt einen kleinen Jungen, der auf einer scheinbar verlassenen Insel gestrandet ist. Wie ihr heißt, woher ihr kommt und was euch dort erwartet? Ich habe absolut keine Ahnung. Ich werde es noch erfahren und der Weg zu diesem Ziel ist bisher fantastisch. Ruinen und Rätsel haben mich sofort abgeholt, wie man so schön sagt. Licht und Schattenspiele. Dreh den Schalter, stell dich dorthin und lasse den kleinen Bengel per Knopfdruck schreien. Nachzudenken gilt es also schon. Der fuchsrote vierbeinige Begleiter war mir von der ersten Sekunde an sympathisch und die Grafik ist Dank der Unreal Engine 4 einfach nur wunderschön. Und die Musik erst, ja, wie wichtig einfach eine gute musikalische Untermalung ist. Gerade in letzter Zeit habe ich auch dort Enttäuschungen erleben müssen, aber RiME beweist glücklicherweise das Gegenteil. Sie passt zu den Szenen. Untermalt die Bilder hervorragend und zauberte mir während meiner Entdeckungstour eine Gänsehaut, mehrmals.

Nun, bisher habe ich erst drei Stunden gespielt und ich bin gespannt wohin ich mit dem Jungen gelange und was für Geheimnisse die Insel noch so bereithält. Was ich mich noch frage: „Wieso ist RiME so zu schreiben? Hat das noch eine tiefere Bedeutung?“

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