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Forza Horizon 3 – Hot Wheels DLC

Ich bin ja bekennender Forza Horizon Fan. Teil 2 war ja im Prinzip der einzige Grund warum meine Xbox überhaupt noch laufen durfte. Selbstverständlich konnte man bei Teil 3 nicht damals nein sagen. Jetzt aber, 6 Carpacks, einem Porsche Paket und einer großen Erweiterung später, kommt das zweite große Update.

Diesmal gibt es Hot Wheels Kinderaktion im großen Stile. Nach dem sehr stimmig geschnittenem Trailer und die schon schnell aufgefasste Atmosphäre war das Rennfahrer-Herz schon auf Hochtouren. Jetzt ca. 5h später bin ich noch nicht ganz durch damit und möchte nun mein erlebtes mit euch teilen.

Im Podcast hab ich schon meine Live-Reaktion mit euch geteilt, das bekommt ihr aber erst noch zu hören, daran werkelt Moritz noch. Jetzt möchte ich aber schon mal ins Detail gehen weil es mir dann doch ein wenig unter den Nägeln gebrannt hat. Wie bei Blizzard Mountain wird man direkt wieder auf eine Insel gekarrt, um die Online Community nicht zu spalten, denn die würde es zerreißen dann zwischen DLC-Besitzer und die eben ohne besagte DLC. Ab da gilt dann auch schon das Motto „Feuer frei!“. In den kleinen lustigen Spielzeugautos, nur jetzt eben in Lebensgröße, heizen wir schon über das orangefarbene Parkett. Loopings, Steilkurven und waghalsige Sprünge durch die Luft. Alles was das Actoinherz begehrt ist geboten.

Aufgebaut ist das ganze sehr ähnlich wie Blizzard Mountain, Es werden nach und nach immer weiter Veranstaltungen veröffentlicht, mit welchen wieder weitere Sterne gesammelt werden können. Sterne? Ja die gibt es für unterschiedliche Voraussetzungen. Wohingegen ihr für den ersten Stern nur das Rennen abschließen müsst, verlangt der zweite schon einen Sieg. Der dritte erst bringt die Abwechslung, entweder ihr dürft eine Rundenzeit knacken, Driftpunkte sammeln oder allgemein einfach Fähigkeitspunkte hamstern, am Ende soll es euch einfach das Leben schwerer machen. Wirklich schwer ist es aber nie, es soll nur das Gefühl aufkommen man habe sich den dritten Stern so richtig verdient.

Mit der Zeit werdet ihr dann auch mit den einzelnen Fahrzeugen der verschiedenen Klassen beschenkt. Wohingegen bei Blizzard Mountain noch zwingend ein Satz Winterreifen vorausgesetzt hat, dürft ihr dieses Mail mit allen fahren was das Herz begehrt. Hauptsache schnell genug, denn durch die Loopings oder Steilkurven kommt ihr nur wenn der Hobel genug bums hat. Solltet ihr mal doch zu langsam sein rutscht ihr gemütlich von der Bahn. Die Physik spielt hier eine tragende Rolle. Gewiss keine Simulation, was gar nicht gehen würde, aber dann doch mehr als bei bisherigen Rennen, alleine schon durch die Loopings und den damit verbundenen Anpressdruck.

Was soll ich nun abschließend sagen. Gewohnte Kost neu verpackt. Hier wurde das Rad nicht neu erfunden, aber dafür gut umgesetzt. Es macht Spaß durch die Insel zu düsen und die wahnsinnigen Strecken zu fahren. Aber auch hier dürfte nach 6-10h die Luft langsam entweichen weil man doch alles gesehen hat. Wer Blizzard Mountain gut fand, wird Hot Wheels nicht schlecht finden. Für alle anderen lohnt sich aber dennoch ein Sprung durch den Feuerring 🙂

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