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Das Leben eines Switchbesitzer

Nach einigen Wochen, oder Tagen, Switch habe ich mir mal gedacht meine Erlebnisse mal zu Bildschirm zu bringen. Ich dachte so ein kurzer und unabhängiger Bericht könnte euch da draußen interessieren, das soll jetzt kein Review werden, dafür braucht es mehr Software und mehr Zeit mit der Konsole selber. Dann fangen wir mal an.

Die Reise beginnt wohl beim ersten Event wo die Switch bekannt gegeben wurde. Wie bei allem war ich mal wieder von jeder Karotte gehypt. Ich glaube ich bin wohl der leicht zu hypenste Mensch der Welt, wenn Pampers einen coolen Trailer bringt, würde ich wohl welche tragen, ich bin echt arm dran. Arm dran war ich aber noch viel mehr durch die Foren. Als Lokführer des Hyppetrains ist es natürlich doppelt schade wenn man online meistens nur negatives liest. Klar, man versucht so die groben Macken auszublenden – aber die echt großen Brocken kann man halt nicht immer verleugnen. Also steigt man irgendwo dann doch unterwegs aus und geht im einheitlichen Hate unter.

Doch dann kurz vor Release, als die ersten Zelda Gameplays so richtig präsent wurden, da reißt es dann einen doch wieder. Zelda alleine rechtfertige natürlich nicht unbedingt den Kauf, vor allem wenn man noch eine WiiU sein eigenen nennen durfte, aber der Reiz der neuen Hardware war leider nicht zu bremsen. Kurzer Hand also die WiiU Beine bekommen lassen um direkt erstmal das Geld in eine Switch zu versenken, man fühlte sich erstmal erhaben.

Die Einrichtung ging fix, das OS war angenehm erwachsen und Zelda lief fantastisch. Und in diversen Foren sah man reihenweise die Leute einknicken und sich dieses schöne Stück Hardware kaufen, das freut einen natürlich, nicht der einzige zu sein der sein Geld dafür raus feuert. Man versucht schon fast über die Menge zu rechtfertigen sich diese Konsole gekauft zu haben. Aber Warum?

Naja das ist ganz einfach, weil es einfach keine Spiele gibt. Klar es gibt diverse aufgekochte Spiele die alle optisch nicht unbedingt ansprechend sind und dann gibt es die wenigen Perlen wie Zelda oder das schon bald erscheinende Mario Kart 8 Deluxe. Es ist halt der Knackpunkt schlecht hin, Hardware ohne Software ist einfach unnötig. Und hier muss Nintendo noch gewaltig nachlegen. Da muss zwingend zur E3 Nachschub angekündigt werden. Eine Switch ist nicht so Potent wie eine PS4/Xbox One aber dennoch können Spiele echt schick darauf laufen, das hat Zelda bewiesen.

Zur Konsole selbst lässt sich natürlich nicht unbedingt viel sagen. Dinge wie ein Browser sind nicht existent (ok in Zeiten von iPhone und Co. braucht das doch niemand mehr?!), eine Chatfunktion ist nur über das Smartphone möglich, und das Dock verkratzt das Display. Ja das ist wohl das schlimmste. Das Dock-Gate. Beim ein und ausfahren aus dem Dock sind zwei Führungsschienen und die sind etwas rabiat mit dem Display der Konsole, da hat Nintendo geschludert. Ansonsten lässt sich recht viel Positives über die Rumpelkiste sagen. Der Wechsel zwischen Handheld und Dock geht flüssig, die Verarbeitung ist gut, sie läuft leise, und im Mehrspieler liegen die Joy-Cons gut in den Händen.

Also was soll man nach den 3 Wochen Switch sagen? Es macht Spaß, es hat Potenzial und es ist ein sehr cleverer Ansatz. Aber da muss noch nachgebessert werden, sei es bei dem Dock-Gate oder frischen Spielen. Wenn Nintendo hier Gas gibt, könnte das was werden.

Möge die Switch mit euch sein.

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