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Bioshock: The Collection – Rückblickend

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Zugegeben. Etwas verwirrend mag die Überschrift sein – denn wie soll man auf etwas zurückblicken, was erst in Zukunft erscheint? Ihr werdet in den Genuss einer Trilogie kommen, die große Spuren in der Videospielgeschichte hinterlassen hat und Fußstapfen – an die ich mich Schritt um Schritt erinnere und liebend gerne abtauche. “Is a man not entitled to the sweat of his brow? ‘No!’ says the man in Washington, ‘It belongs to the poor.’ ‘No!’ says the man in the Vatican, ‘It belongs to God.’ ‘No!’ says the man in Moscow, ‘It belongs to everyone.’ I rejected those answers; instead, I chose something different. I chose the impossible. I chose … Rapture. No gods or kings. Only man.” 

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Damit beginnt die Reise in eine Unterwasserwelt, die von jeglichen Staatsformen und Regierungssystemen von der Oberwelt Abstand nimmt. In Rapture wirst du jemand sein, weil es auf dich ankommt. So verspricht es Gründer Andrew Ryan während du gespannt die Lautsprecherdurchsage verfolgst und aus dem Bullauge deiner Taucherglocke blickst. Das alles leider anders kam, lässt sich leider schon bei der Ankunft schnell erahnen. Der Glanz und die Idee hinter diesem einzigartigen Gedanken wurde in den Tiefen des Ozeans zerstört. Ein Traum der wie eine Luftblase an der Oberfläche zerplatzte.

Little Sisters, Big Daddys, ADAM und deshalb durchaus verwirrte Bürger machen dir – Jack – die Flucht aus Rapture nicht nur schwierig – du entscheidest über Leben und Tod. Die Geschichte ist nicht nur ein Shooter, auch gewisse Anteile von Rollenspiel und Survival-Horror finden sich in den Tiefen wieder. Das ist der Kern der ganzen Reihe. Da Bioshock damals meine Kinnlade auf den Tisch knallen ließ, erspare ich mir weitere Details zur Story. Die etwas älteren werden in den Genuss gekommen sein und möglicherweise überlegst du dir – ob die Trilogie ihren Preis Wert ist? Definitv. Selbst im zweiten Teil – acht Jahre sind in Rapture vergangen – schließen sich Kreise und Erzählungsstränge rund um diese faszinierende Welt. Dein Rolle ist eine neue – nicht weniger bedeutend und ein gleichermaßen hervorragend erzählter Part in Rapture. In meinen Erinnerungen gefiel mir Bioshock 2 nie ganz so gut wie eben jener mit Jack. Das nicht heißt, es wäre schlecht. Ganz im Gegenteil – nur war eben jener Impact vom ersten Besuch in Rapture deutlich stärker. Lasst euch also durch meine Worte nicht verwirren.

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Denn das schafft Bioshock mit Infinite ganz von selbst. Sind die Ereignisse Unterwasser noch überschaubar, sprengt Teil 3 den Himmel und spielt im selbigen. Und das noch bevor Ratpure überhaupt existiert hat. Zeit, Dimensionsrisse und eine fehlende Fingerkuppe sorgen vor allem zum Ende für ein absolutes Feuerwerk und einer wahren Überflutung von Informationen. Erneut knallte mir die Kinnlade auf den Tisch und hinterließ viele Fragezeichen. Auch noch 3,5 Jahre später.

Das spricht aber für die gesamte Trilogie. Neun Jahre ist es her als ich mich auf die Reise begab und die Faszination ist nie abgeklungen. Spielt es. Am 13. September 2016 ist es soweit.

2 comments

  1. […] Bioshock The Collection für 19,99€ […]

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